Ernährung beim Kraftsport

Wer Kraftsport für seine persönliche Gesundheit betreibt, sollte dabei unbedingt auch gleich auf seine Ernährung achten. Wissenschaftler gehen derzeit davon aus, dass die Ernährung gut 70 Prozent des letztendlichen Erfolgs ausmacht. Dies nutzt leider auch die Nahrungsmittelindustrie aus, und lockt die Sportler mit immer neuen Pulvern. Doch was gilt es nun im Alltag genau zu beachten, um die Gesundheit zu erhalten, und die Leistung zu fördern?

Zu Beginn sollte auf die Aufteilung der Makronährstoffe großen Wert gelegt werden. Das sind Eiweiß, Kohlenhydrate und Fette. Gerade das Eiweiß steht bei Sportlern sehr hoch im Kurs, da die Bausteine dafür verantwortlich sind, dass Muskeln aufgebaut werden. Doch auch die anderen Nährstoffe sind sehr wichtig. Gerade die Kohlenhydrate sind wichtige Energieträger, und kommen in vielen natürlichen Produkten vor. Dabei wird grob unterschieden zwischen kurzkettigen und langkettigen Kohlenhydraten. Während die kurzkettigen dabei vor allem in Produkten mit Weißmehl vorkommen, sind die langkettigen Kohlenhydrate in Vollkornprodukten anzutreffen. Die langkettigen Kohlenhydrate bieten dabei den entscheidenden Vorteil, dass sie den Blutzuckerspiegel nicht so schnell ansteigen lassen, sodass nach dieser Phase kein Leistungstief eintritt. Die Energie steht dem Sportler dann über einen deutlich längeren Zeitraum zur Verfügung.
Sehr oft werden gerade die Fette klar unterschätzt. Diese sind wichtige Energieträger, und nicht zwingend ungesund. Gerade Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren liefern dem Körper wichtige Energie. Dabei ist darauf zu achten, dass die Fette ungesättigt sind. Auch in manchen Fischsorten können wertvolle Fette enthalten sein. Wer gleichzeitig noch seine Mikronährstoffe ausreichend zu sich nimmt, hat bereits den wichtigen Grundstein für eine ausgewogene und gesunde Ernährung gelegt.

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